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karacho 05 und 06/2013 Chemnitz
karacho 05 und 06/2013 Chemnitz
Freie Presse Chemnitz 26.März 2011
Freie Presse Chemnitz 26.März 2011

Gipsy-Sänger will's noch mal wissen

Chemnitzer basteln an moderner "Marie"-Version

Kennen Sie den noch?: "Und ich lauf durch die Straßen, spür die Wut noch im Magen. Und ich lauf durch die Straßen und such nach den Fragen. Oh, ho, Marie. Oh, ho, Marie." Das Lied war DIE Nummer der DDR-Band Gipsy. Mitte der 1980er-Jahre stürmte sie damit in die Top 5 der Hitparaden. Jetzt, im Jahr 2011 angekommen, wird "Marie" entstaubt, verjüngt und noch besser gemacht.

Gipsy-Frontmann Dietmar "Otto" Schulte (59) holt dafür Sohn Etienne (36) ins Studio, der ebenfalls Musik im Blut hat, in der Rockband Fearless singt. "Wir wollten endlich etwas gemeinsam machen", erinnert sich "Otto" an die ersten Gedanken an ein Vater-Sohn-Duett. Zwar hätten die beiden Chemnitzer schon zusammen auf der Bühne gestanden, doch seien dies stets spontane Auftritte gewesen. "Wenn ich auf einem Konzert von Gipsy bin, holt mich Papa manchmal hoch zu sich ans Mikro", sagt Etienne, von Musikerkollegen nur "Eddi" genannt. Zukünftig wollen die beiden ganz planmäßig vors Publikum treten. Dafür haben sie "Marie" aufpoliert. "Gecovert, könnte man auch sagen", meint "Otto".

Er und "Eddi" singen, ihre Bands sorgen für die musikalische Untermalung. Das Arrangement ist komplett, was fehlt, sind die Studioaufnahmen. Spätestens im Sommer wollen sie die CD unter die Leute bringen. Auch ein Video mit Szenen aus der Gipsy-Ära und Einspielern aus der Gegenwart sei geplant.

Was versprechen sich die beiden? Einen neuen "Marie"-Hype? "Weder Ruhm, noch Reichtum", meint "Eddie". "Wir warten die Resonanz einfach mal ab", pflichtet der Vater bei. Nicht selten würden die Gipsy-Fans nach einer modernen Version des Liedes fragen. "Wenn ich ihnen dann erzähle, dass wir tatsächlich etwas in der Pipeline haben, sagen die Leute oft: ,Mensch, das ist geil!'" (ala)

Freie Presse 2013
Freie Presse 2013

GUC Bericht: aus Ausgabe 22 von 2006

Experiment Fearless „Don´t stop the rocking” CD

Eigenproduktion

 

Ich bin begeistert, was Fearless auf ihrem ersten Longplayer vom Stapel lassen. Ich muss mir erst einmal im Nachgang das Review von rls aus # 20 in Erinnerung rufen und das fiel ja nicht so rosig aus. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nicht mehr so positiv in Erinnerung, vor allem der spacig anmutende Sound und die experimentellen düsteren Einlagen waren nicht mein Ding. Umso überraschter war ich, als „Don´t stop the rocking“ die erste Runde im CD-Player routierte, wiedererkennbar ist die Band keinesfalls. Der Vierer spielt inzwischen eine extrem frische Rockmusik und ihr eigenes Zitat aus der Bandinfo trifft den Nagel voll auf den Kopf „... das Experiment bestand darin, Rockmusik (Glamrock, Hardrock, Metal, Blues...) ins 21. Jahrhundert zu transportieren und frisch und modern klingen zu lassen“. Die Band scheut auch nicht zurück, Instrumente wie Keyboard, Trompete und Posaune ins Spiel zu bringen und so klingen die elf Tracks teilweise vollkommen nach einer Bigband. Einfach genial gemacht, handwerklich sauber eingespielt und dazu sehr passende Vokals. Nicht zuletzt macht auch die Topproduktion „Don´t stop the rocking“ zu einem Highlight der besonderen Art. Ihr wollt es nicht glauben, dann hört euch auf beiliegender Compilation CD den Titeltrack an.

Rüdiger von GUC

 

Musikzeitschrift"soundcheck"
Musikzeitschrift"soundcheck"

Heavy! Ausgabe 04/06 Nr. 90

Experiment Fearless haben es sich zur Aufgabe gemacht, Hardrock im Stil der 80er in das 21. Jahrhundert zu transportieren. Die vierköpfige Band versprüht dabei positive Stimmung und dokumentiert dies auf ihrer eigenproduzierten CD „Don´t Stopp the rocking“. Die Jungs gehen beim Songwriting nach relativ einfachem und eingängigem Strickmuster vor (Titeltrack) und manche Stellen schreien noch nach mehr Routine (im Bereich der Texte), en gros jedoch machen Songs wie das Alice Cooper verwandte „Welcome to entertainment“ oder das gefühlsbetonte „Heart on fire“ richtig Spaß.

Gerade weil Experiment Fearless den ganzen Schnicksachnack über Bord werfen und einfach nur rocken. Chris Grenzer (7 Punkte)

Bandcontest.2006 - TEIL II - Der Endausscheid - Das Ergebnis

 

 

Fearless ist der große Gewinner des Bandcontest.2006 Teil II - Der Endausscheid, der am 01.Mai im pub á la pub (Zietenstraße 104/ Ecke Heinrich-Schütz Str.) ausgetragen wurde.
Unter den 9 Bands (die besten 10 aus über 50 Bands) konnten sie sich vor Juice Chunks und Schuberts Blues durchsetzen. Das voting bestand dabei zu jeweils 50 Prozent aus Zuschauerstimmen und einer namhaften Jury (u.a. Ecke Bauer von bauerplay).

Die gesamte Rangliste schaut wie folgt aus

Platz 1: Fearless
Platz 2: Juice Chunks
Platz 3: Schuberts Blues
Platz 4: Sitting Bullfrog
Platz 5: Jazzbanausen (die wohl jüngste Band Deutschlands)
Platz 6: Los Guerros del Jazz
Platz 7: 3apes band
Platz 8: Nullmeridian
Platz 8: IRONY

aus Gründen der Vollständigkeit:

Zuschauer- Wertung:
Platz 1: Juice Chunks
Platz 2: Nullmeridian
Platz 3: Fearless
Platz 4: Los Guerros del Jazz
Platz 5: Sitting Bullfrog
Platz 5: Schuberts Blues
Platz 7: Jazzbanausen (die wohl jüngste Band Deutschlands)
Platz 8: IRONY
Platz 9: 3apes band

Jurry- Wertung:
Platz 1: Fearless
Platz 2: Schuberts Blues
Platz 3: Sitting Bullfrog
Platz 4: Jazzbanausen (die wohl jüngste Band Deutschlands)
Platz 5: Juice Chunks
Platz 6: Los Guerros del Jazz
Platz 7: 3apes band
Platz 8: IRONY
Platz 9: Nullmeridian

Wir werden versuchen, in Kürze für Euch auf diesen Seiten Bilder und Demo-Tapes der Bands zur Verfügung zu stellen. Die ersten 3 Bands werden sich in nächster Zeit ins Studio begeben und Songs aufnehmen.
Der Contest ist bzw. war eine Initiative der future WDA GmbH Chemnitz, Deven March und Larry´s Irish Pub sowie selbstverständlich von ich-bin-chemnitz.de (die Wohlfühlinitiative deiner geliebten Heimatstadt Chemnitz)

Rückblick:

Der Termin, den Du nicht verpassen solltest:
Nach dem Bandcontest Teil I folgt am 1. Mai ab 18.00Uhr im "pub a la pub" (Zietenstraße 104/ Ecke Heinrich Schütz Straße) der Endauscheid. DIe besten 10 Bands aus Teil I spielen nochmals (jeweils 20 Minuten) um die Gunst der Jury und des Publikums.
Sei dabei wo die Musik entsteht. Wir sehen uns.

Am 14. Februar ist Valentinstag – und für diesen Herzenstag ..............
Am 14. Februar ist Valentinstag – und für diesen Herzenstag ..............

Am 14. Februar ist Valentinstag – und für diesen Herzenstag haben wir

uns etwas besonderes einfallen lassen. Denn um Liebe zu zeigen, bedarf

es keiner großen Geste, die Idee hinter dem Geschenk sagt mehr als jedes

Preisschild. Deshalb gibt es beim Gartenfachmarkt und allen sechs

Floristikshops Richter den „Herzensfeuer-Strauß“. Dieses Arrangement

beinhaltet mehr als die Möglichkeit, „Ich liebe Dich“ durch die Blume zu

sagen. Abgesehen von einem großen Herzen mit der Aufschrift „Du bist das

Feuer, was in meinem Herzen brennt“ umfasst der Strauß die CD-Single

„Heart on fire“ der Chemnitzer Rockband Experiment Fearless. Zum Konzert

der Band am 14. Februar um 20 Uhr im Turmbrauhaus können die Paare dann

den im Strauß beiliegenden Gutschein für zwei Gläser Prosecco (ab 18 Uhr) einlösen.

Mit diesem Präsent überraschen Verliebte ihren Partner ganz sicher, und

der Abend wird wohl lange in wunderschöner Erinnerung bleiben.

Die Mitarbeiter vom Gartenfachmarkt und den Floristikshops Richter

helfen gern auch bei weiteren Wünschen und Ideen zum Valentinstag.

Freie Presse
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Blitz
Blitz
18.07.07 in Oschatz
18.07.07 in Oschatz

Herzlich Willkommen im MDD Online Shop!   www.mdd-shop.de

Don't Stop The Rockin' (CD)
      von
FEARLESS (Art.Nr. 126110)

Preis: € 12,99  

 

FEARLESS spielen Hard Rock mit Einflüssen aus dem Blues und vor allem Glam Bereich, aber scheuen auch den vereinzelten Einsatz von Blässern nicht. Aufgrund der experimentellen Einschübe erinnern die Songs nicht selten an alte Alice Cooper Zeiten oder die Solotaten vom Paul Gilbert. Unterhaltung, Entertainment & Kurzweiligkeit pur im Stile von Twisted Sister & Ugly Kid Joe sind garantiert. Dadurch ergibt sich auf dem „Don’t Stop The Rocking“ ein Gebräu, das zu 100% gute Laune verspricht

Stadtstreiche Chemnitz 2005
Stadtstreiche Chemnitz 2005

 Experiment Fearless - Besser als The Darkness?

 

 

Da sage doch mal einer, das der Osten Deutschlands Rock´n Roll-Technisch nichts zu bieten hat. Dann hat der jenige aber seine Rechnung ohne Experiment Fearless gemacht. Eine töfte Hardrock-Kapelle kommt das aus dem Raum Chemnitz und kaum einer kennt sie.
Die CD „Don´t Stop the rocking“ habe ich euch ja schon vor geraumer Zeit vorgestellt und nun legen wir mit einem kleinen, aber recht ausführlichen Interview nach.
Sänger David Gerisch bat ich zum E-Mail-Interview und hier bekommt ihr seine Antworten.

Review: Don’t Stop the Rocking




Okay, bevor ich es vergesse möchte ich gern wissen, wieso nennt ihr euch Experiment Fearless? Ich meine der Bandname klingt irgendwie nach einer Progrock-Combo, aber nicht so wirklich nach Kick-Ass-Rock´n Roll.
Ja, es ist nach wie vor ein Experiment für uns 80er Jahre Rock und Glam/ Hardrock ins 21. Jahrhundert zu transportieren und damit ein neues junges Publikum zu unterhalten, welches bis jetzt die positive Strömung dieser Musikära noch nicht kennt, da in den letzten 15 Jahren in der Rock Ecke eher die düsteren Töne angesagt waren ( die uns sicher auch gefallen und inspirieren) und ein Publikum, welches die 80er noch gut kennt und sich vielleicht auf die Art positiv an seine Jungendtage zurück erinnert.
Und der zweite scheinbar wesentliche Grund, wir hießen Fearless.
Nach der Trennung brauchten wir einen neuen Namen, der aber auch an die alten Sachen zurückerinnert weil wir einige Songs aufgefrischt und mit in die neue Band genommen haben.
Zu der Zeit spielte ich in einem Akustik-Cover-Rock-Projekt und bei einer Oldschool Metalband und wollte eigentlich mal was völlig Neues machen und auf keinen Fall da weiter machen wo wir als Fearless aufgehalten hatten.
Durch den frischen Wind der Rhythmusgruppe war das natürlich leicht, aber auch schwer, da wir viel Songmaterial aus alten Tagen benutzten.
Ich denke das nächste Album ist auf jeden fall noch einen ganzen Schritt experimenteller aber auch noch mehr mit alten Klischees bestückt.


Als ich eure CD aus dem Umschlag fischte und die Photos sah, dachte ich erst das ich hier eine Band habe die auf dem The Darkness-Trip ist. Zum Glück ist dem ja nicht so. Habt ihr das schon mal öfter gehört?
ÖHHHH ich bin bzw. wir sind natürlich große „The Darkness“ Fans und spielen sogar einen Titel von ihnen, aber Vergleiche sind bisher noch nicht gezogen worden. Wird sind ihnen echt dankbar, dass sie den Hardrock wieder salonfähig gemacht haben.
Was findet ihr eigentlich an „The Darkness“ so schlimm ????????



„Don´t Stop the rocking“ ist schon im letzten Jahr (2005) herausgekommen und 2006 ist auch bald vorbei. Wann gibt es was Neues auf die Ohren?
Also wir arbeiten im Moment im Proberaumeigenen Studio extremst fleißig an ca. 22 neuen Songs, welche wir dann noch mal sehr kritisch ausfiltern was auf das nächste Album kommen soll. Da wir uns noch keinen festen Termin gesetzt haben lässt uns das erstmal viel kreativen Zeitraum.
Für Mitte 2007 ist ein Videodreh zur Singleauskopplung geplant.
Zu dem haben wir noch vor das Livevideomaterial von unserer Record Release Party im kleinen Rahmen mit einem „Heart on fire“-Video zu veröffentlichen.
Wo unter anderem viel Videomaterial aus dem Studio von den Aufnahmen zu „Don´t Stop the rocking“ zu sehen ist.


Wie seit ihr auf den Dreh mit Hardrock gekommen?
Wir haben das schon immer angehört und sind damit aufgewachsen.
Und auch wenn der Eine oder Andere von uns es eher etwas funkiger, etwas metallastiger, softer oder bluesbetonter mag so trifft man das alles mehr oder weniger im Hardrock.



Habt ihr schon in anderen Bands gespielt? Und was haben die denn für ne Art Musik gemacht?
Eddliner ist wohl der Exot in der Band. Er begann mit der Musik als letzter ist aber vermutlicher weise am besten auf seinem Instrument.
Für ihn waren eben mit 16 die Mädels und der Fußball am interessantesten, trotz daß sein Vater musikalisch, jedenfalls in unserer Gegend, recht bekannt ist, da er in Bands wie „Dialog“ oder „Gipsy“ (das waren im Osten sehr bekannte Bands) sang und heute noch singt und Gitarre spielt.
Eddie ist der Beatmusik der 60er total verfallen und hört Bands wie „Atlantis mit Inga Rumpf“.
Er war tätig in der Coverband „Perfekt stranger“ die eher Southernrock spielt und bei dem Instrumentalprojekt „Deven march and Band“, dessen Stil in Richtung Yngwie Malmsteen geht.
Ich selbst habe meine ersten ernsthaften Schritte in der Musik mit 16 als Gitarrist in einer Band Namens „Tauwetter“ gemacht. Es gab zwar schon vorher andere Projekte aber die haben es nie bis auf die Bühne geschafft.
Tauwetter war eine Deutsch-Progressiv-Rockband, die wie schräger Krautrock klang und so gar nichts mit Hard- oder Glamrock zu tun hatte.
Die Fangruppe dieser Band bestand aus Punks, die eigentlich immer nur dabei waren wegen des kostenlosen Bier und bestimmt bis heute noch keins unserer damaligen Lieder kennen.
Als ich dann noch erwähnte, daß ich Bands wie Poison hörte, war ich als Schönling, was wohl der harmloseste Name war, abgestempelt.
Danach spielte ich noch bei „Deven march and band“ mit wo ich Eddie kennenlernte, bei „DCD“ eine Akustik Hardrock Coverband, bei „Pentadragon“ einer Oldschool-Metallband und diversen anderen kleineren Projekten.
Mario Goldmann spielte im Proberaum nebenan bei der Band „Persecution“, die mittlerweile nach vielen Umbesetzungen als finstere Metalband unter anderem Namen unterwegs sind. Persecution konzentrierte sich aber zu diesem Zeitpunkt mehr auf Metallicacover.
Kurz nach seinem Ausstieg versuchte ich mich in seinem neuen Projekt als Sänger, um dann doch von Einem, der es konnte abgelöst zu werden.
Erst viele Jahre später kamen wir wieder zusammen.
Riez spielte viele Jahre in einer Coverband, die Sachen wie Neil Young u.s.w. spielten, was mir bis heute ein Rätsel ist, da er so viel Power auf dem Drum macht und so gar kein Smoof-drummer ist. Umso besser, dass wir ihn dann 2003 angesprochen haben, ob er was mit uns machen möchte.
Skulldrive hieß sein zweites Projekt in dem er dann eher in Richtung Grunchrock bis Punk spielte .



War es denn in und um Chemnitz schwer Mitstreiter für die Band zu finden?
Ja!!! Wir suchen ja bis heute noch eine guten Keyboarder .
Denn hier bei uns ist die härtere Metall Szene zu hause und so sind Bands wie wir eher Weicheier ha ha aber das ist okay wir mögen Metal ja auch!




Habt ihr lokal viele Möglichkeiten aufzutreten?
Wenig, wie gesagt da in unserer Gegend mehr Finstermetall angesagt ist, aber uns hat gerade ein Club aus Halle a. d. Saale angesprochen, ob wir da als Headliner mit einer schwedischen Hardrock Band spielen wollen .
Das ist schon cool, da wir hier eher Exoten sind und langsam die Welle aus Skandinavien rüber kommt. Wir sind guter Dinge!


Gab es schon mal Möglichkeiten mit anderen, größeren Bands zusammen aufzutreten?
Das leider eher weniger. Aber wir haben mal den Erzgebirgischen Rockpreis gewonnen, wo wir als Gewinn im Vorprogram von Detlef D! Soost zum Stadtfest von Bischofswerda
spielen sollten. (Wenn das mal nichts ist) Die Veranstaltung ist aber leider ausgefallen.
Zu dem habe ich zu meiner Schande bei einer ZDF Fernsehshow mit Alexander Klaws SUPERSTAR zu „Take me tonight“ und „Sunshine ackrounder auf der Bühne gestanden „Ja, Sorry ich brauchte
after the rain“ als das Geld!!!!!!!!!!!!!!“


Ihr schreibt in eurem Info stolz von eurer Release-Party wo ihr 300 Leute ziehen konntet. Was ging da so ab?
Wir hatten das Glück, dass uns jemand den Kontakt zu einem Veranstalter hergestellt hat, der in seinem Saal sonst nur große Coverbands aus ganz Europa spielen lässt und uns den Saal kostenlos zur Verfügung gestellt hat und die Technikfirma mit allem Drum und Dran gesponsert hat. Der Eintritt war frei und so hat er lediglich nur an den Getränken verdient.
Zudem hat er noch einen großen Teil der Werbung übernommen. „In diesem Sinne nochmals vielen vielen Dank an Eik Tommeck !!!“
Zur Show selber muss ich erst mal sagen ist es sehr schwer in Chemnitz als unbekannte Band mit dem ersten Album so viele Leute zu ziehen!
Wir sind das Erste mal mit Friseurin und Make-up-Artist angereist, hatten vorher für jeden Outfits schneidern lassen und der Keyboarder, der im Studio mit eingespielt hatte war live dabei. Der Bläsersatz bei „up and down“ spielte live mit und eine Gogodancerin tanzte zu dem einen oder anderen Song und wir filmten das Ganze mit einem kleinen Kamerateam aus 4 Perspektiven um es unserer Nachwelt zu zeigen.
Außerdem hatten wir das erstemal einen riesigen Artikelshop aufgebaut.
Alles in allem war es ein gelungener Abend


Wie wichtig ist Gimmick und Outfit für euch? Ihr schaut auf den Promo-Pics schon recht einheitlich aus, also gehe ich mal davon aus, dass ihr euch schon Gedanken über euer Erscheinungsbild macht?
Musik ist für uns immer mehr als nur etwas zum anhören es ist ein Lebensgefühl, eine Einstellung. Es bekleidet dich in vielen Lebensbereichen, dazu gehört halt auch das äußere Erscheinungsbild!
Gerade in den 80er Jahren zum Höhepunkt des Hard-Glamrocks waren die Outfitts bunt,
die Haare lang, die Hosen eng und viel Leder und Metall. Alles in allem provokant.
Ich denke, dass uns daher nicht nur die Musik sondern das ganze Drumherum (Outfits und Show) in ihren Bann gezogen hat .
Ich finde es eher weniger mitreisend und überzeugend, wenn du eine Band siehst die rein optisch überhaupt nicht zusammen passt und noch steif auf der Bühne steht, also auch live gar nicht zusammen agiert. Da kann das noch so gut gespielt sein, es reist dich nicht mit!
Dazu hat ja auch jeder so seine eigene Philosophie.


Wie denkst du über Bands welche das Outfit über die Musik stellen? Also Bombenmässig aufgebretzelt sind, aber kaum ihre Instrumente beherrschen.
Das ist genau der Punkt den ich extremst schlimm finde. Show und Musik ergeben eine Einheit ( so sollte es sein )wenn eines von beiden schlecht ist leidet das Andere darunter.



Wie bist du auf die Idee gekommen selber Musik zu machen?
Ich habe als Kleinkind schon immer, wenn das Radio lief, mitgesungen und vorm Spiegel gepost . Schon so mit 8 habe ich zu diversen Miniplaybackshows immer den Frontmann gespielt. Das war immer schon irgendwie da, es gab da keinen bestimmten Punkt.



Du hast doch sicher auch so ein paar Scheiben von denen du dich nie trennen würdest? Welche wären das?
Na ja, da wo wir uns alle 4 einig sind ist „Appetite for destruction“ von G´n´R das ungeschlagene Megamonsteralbum, was selbst G´n´R nie wieder toppen konnten.
Für mich selbst gibt es viele Bands und Alben. Eins fällt mir aber sofort ein „Native Tongue“ von Poison mit Ritchie Kotzen an der Gitarre. Meines Erachtens nach das Beste von Poison.



Mit dem Poison-Album sehe ich das genau wie du. Kann man bei Experiment Fearless mal mit einer ausgedehnten Tour rechnen?
Das kommt ganz allein auf das Label oder das Management an, was wir immer noch krampfhaft suchen!

Was steht in naher Zukunft bei euch an?
Im Moment das Erarbeiten der neuen Songs für das neue Album und ein „Heart on fire“ Video aus Live- und Studioaufnahmen, was auf unsere Webseite dann zum downloaden sein soll.



Letzte Worte für das Interview überlasse ich dir.
Konsequenz ist nach meinem Erachten nach ein Weg zum Erfolg.
Ich habe oft in Bands gespielt, wo man versucht hat neue Wege zu gehen, anders zu sein oder wie wir oft sagten „wir lassen uns nicht in eine Schublade stecken ,wir spielen was uns gerade einfällt „(10000mal gehört) das ist nicht so leicht wie es gesagt ist.
Oft kommt da ein Kauderwelsch raus was überhaupt keinen Sinn ergibt.
Dave



Autor: Jörg